Pellworm

Auf der Marschinsel Pellworm wandert man durch satte, grüne Wiesen und Weiden. Hier wird man eins mit der Natur. Fernab von Tourismus und Hektik, findet man zur Ruhe. Stets weht eine frische Meeresbrise, auf den umliegenden Feldern weiden Kühe und Schafe. Manch einen erinnert die Landschaft an Irland. Warum sollte man weite Wege auf sich nehmen, wenn man die Schönheit der grünen Insel auch vor Deutschlands Nordseeküste findet? Für viele unterscheiden sich die Inseln lediglich in der Größe voneinander.
Trotz der Stille hat Pellworm seinen Besuchern jedoch jede Menge zu bieten. Besondere Angebote können Mütter mit ihren Kindern beanspruchen. Während die Frauen sich bei einer Wellnessanwendung entspannen, werden die Kleinen gewissenhaft betreut.
Zu einem etwas anderen Badevergnügen lädt die Badewiese ein. Sand gibt es hier nicht, dafür können Kinder sich auf einer großen Grasfläche austoben. Bei schlechtem Wetter weichen Familien in das Pellwormer Badeland „PelleWelle“ aus.
Aber auch abseits des Wassers wartet die Insel mit zahlreichen Sehenswürdigkeiten auf. Hierzu zählen die Nordermühle oder die Kirche St. Salvator mit dem Wahrzeichen der Turmruine. Viel zu entdecken gibt es außerdem im Inselmuseum oder dem Dampferschuppen, der über maritime Themen informiert. Auch ein Besuch im Rungholdt Museum ist lohnenswert. Hier erfährt man Interessantes über das Schicksal der versunkenen Stadt. Das Momme-Nissen-Haus erinnert ebenfalls an die verheerende Sturmflut.
Unvergesslich wird auch die Begleitung des Postboten, wenn dieser durch das Watt stapft, um die Halligen mit ihren Briefen zu versorgen.
Ein besonderer Gaumenschmaus sind zudem frische Krabben, die direkt vom Kutter erworben werden. Wer die Ruhe der Natur liebt, wird auch diese Insel lieben.